Auf dem Weg zur Grenze machen wir einen Halt in der schönen
Kolonialstadt Léon und fahren raus zum Nationalpark Cerro Negro. Dieser aktive
Vulkan ist nicht nur wegen seiner schwarzen Farbe reizvoll. Er gilt vor allem
bei jungen Touristen als Sandboardingparadies. Wir lassen unser Auto stehen und
wandern hoch zum Vulkan. Während Lukas mit dem Board runterflitzt, bezwinge ich
den Abstieg zu Fuss. Leider wird unser Auto währenddessen ein zweites Mal
aufgebrochen. Dieses Mal haben die Einbrecher mehr Erfolg. Meine Kamera, Handy
und USD 150.00 sind weg. Wir fahren zurück nach Léon um Anzeige zu erstatten.
Nach zweistündiger Suche finden wir endlich den Polizeiposten. Wie so oft in
Lateinamerika müssen wir uns jedoch ein wenig gedulden. Es läuft gerade eine
interessante Sendung im Fernseher, die sich unser Polizist nicht entgehen
lassen will. Nachdem er sich noch gemütlich das Mittagessen reinzieht, hat er
endlich Zeit für uns. Als erste Tat schickt er Lukas los, den Rapport zu
kopieren. Anstatt einer Kopie, verlangt er gleich 5 Stück. Somit hat er für den
nächsten Kunden schon einmal vorgesorgt. Die Aufnahme der Anzeige erfolgt
speditiv. Doch noch dürfen wir nicht los. Der Polizeikommandant gibt dem
nationalen Fernsehen gerade ein Interview. Als Hintergrundkulisse macht sich
unser Defender dabei sehr schick. Als nächstes ist Lukas an der Reihe.
Bereitwillig gibt er sein Statement zum Besten und nimmt dabei kein Blatt vor
den Mund. Insbesondere als der Reporter seine Meinung betreffend Polizeiarbeit
erfragt, erzählt Lukas über unsere Erfahrung mit der Strassenpolizei...
Korruption... Sämtlicher Frust ist nun plaziert und wir können weiter.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Freitag, 5. Oktober 2012
Little Corn Island
Nach anstrengenden Tagen auf dem Festland tauchen wir ab. Little Corn Island, ein karibisches Paradies mit einer traumhaften Unterwasserwelt wartet auf uns. Zusammen mit den Franzosen, Marion und William, gehts unter Wasser. Merci pour la semaine fantastique. C'était un plaisir extraordinaire à plonger avec vous. Der Abschied fällt uns schwer.
Sonntag, 23. September 2012
Lago Nicaragua
Kurz nach der Grenze steuern wir den Pazifik an.
Menschenleere Strände erwarten uns. Es ist Nebensaison. Das kommt uns gerade
recht ;-). Die Regenzeit fällt dieses Jahr trocken aus. Was uns nicht weiter
stört, jedoch für Land und Leute zum Problem werden könnte.
Ometepe! Verlockend, bezaubernd, wild, ursprünglich,
Nicaragua pur! Die Vulkaninsel mitten im Lago Nicaragua, dem zweitgrössten See
Lateinamerikas, zieht uns in ihren Bann. So geheimnisvoll der Name schon
klingt, so fühlt man sich bei einem Besuch, wie der Akteur in einem
Fantasieroman. Drei Tage auf dem Rücken des knarrenden Drachen erkunden wir
neue Welten. Die Vulkanbürger sind uns gut gesinnt und winken uns freundlich
zu. Trotz des einfachen Lebens, kochen auf dem Feuer, vielerorts ohne Strom,
strahlen die Menschen Lebensfreude aus. Wir lassen uns gerne anstecken.
Samstag, 15. September 2012
Letzte Tage Costa Rica
Am 6. September erleben wir unser erstes Erdbeben mit der Stärke 7,6. Zum Glück im stillstand mit angezogener Handbremse. Wir brauchen ein paar Stunden um uns vom Schock zu erholen. Die Besichtigung der Ochsen-wagenfabrik, Eloy Alfaro, verschafft uns Ablenkung.
Weiter gehts zum Arenalsee wo wir in der Deutschen Bäckerei einkehren und uns mit Kaffee und Kuchen stärken für die Wanderung zum Rio Celeste. Einer Sage nach ist die ungewönliche Färbung des Rio Celeste enstanden, als der Schöpfer, nachdem er den Himmel gestrichen hat, die Pinsel im Rio Celeste auswusch. Die türkisblaue Färbung ist ein Naturschauspiel. Der Besitzer des Nationalparks erklärt uns, dass zwei Flüsse mit unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung aufeinander treffen und dies eine chemische Reaktion hervorruft.
Der Tag der Unabhängigkeit (15. September 1821 Unabhängikeit von Spanien feiern Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica) wird in der Provinzstadt La Cruz mit einem Umzug gefeiert. Dies lasse ich mir nicht entgehen. Bevor unsere Reise nach Nicaragua weitergeht, spannen wir noch ein paar Tage auf dem Landgut einer Schweizer-Familie aus.
Weiter gehts zum Arenalsee wo wir in der Deutschen Bäckerei einkehren und uns mit Kaffee und Kuchen stärken für die Wanderung zum Rio Celeste. Einer Sage nach ist die ungewönliche Färbung des Rio Celeste enstanden, als der Schöpfer, nachdem er den Himmel gestrichen hat, die Pinsel im Rio Celeste auswusch. Die türkisblaue Färbung ist ein Naturschauspiel. Der Besitzer des Nationalparks erklärt uns, dass zwei Flüsse mit unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung aufeinander treffen und dies eine chemische Reaktion hervorruft.
Der Tag der Unabhängigkeit (15. September 1821 Unabhängikeit von Spanien feiern Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica) wird in der Provinzstadt La Cruz mit einem Umzug gefeiert. Dies lasse ich mir nicht entgehen. Bevor unsere Reise nach Nicaragua weitergeht, spannen wir noch ein paar Tage auf dem Landgut einer Schweizer-Familie aus.
Montag, 3. September 2012
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